Dieses Fortbildungsangebot richtet sich an alle hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendpastoral im Bistum Essen.
"Besser eine Hand voll Ruhe
als beide Hände voll in Mühe
und Haschen nach Wind"
Dieser Gedanke aus dem Buch Kohelet ist zwar fast zweieinhalb Jahrtausende alt, doch entspricht er der Sehnsucht vieler Menschen von heute, die sich bei aller Mühe und Hektik des Alltags nach Ruhe und Stille sehnen. Mit dem "Haus der Stille", mit festgesetzten Schweigezeiten bieten die Mönche der Abtei Königsmünster mitten im alltäglichen Getriebe des Klosterberges dieser Sehnsucht einen Ort an. In verschiedenen Formen der Exerzitien wollen wir uns in die eigene Stille wagen.
Termin
11. - 15. Juli 2011
Ort
Abtei Königsmünster (Haus der Stille), Meschede
Begleiter
Benediktinerpatres der Abtei
Kosten
232 € (Einzelzimmer mit Bad und Vollverpflegung)
An diesem Einkehrtag sollen die Teilnehmer/-innen an die Quelle ihres Lebens gelangen und dort trinken, um sich stärken zu lassen. Dazu ist gar nicht viel nötig. Vor allem braucht es einen klaren und nüchternen Blick und den Mut, sich der Wirklichkeit auszusetzen, der eigenen und der unseren Welt – und Gottes Gegenwart in beidem. Das Naheliegende ist dabei auch das einfachste: Wir werden an diesem Tag u.a. buchstäblich auf die Straße gehen und dort erleben, wie das Herausgehen zur Einkehr führen kann – und umgekehrt. Gemeinsam und allein werden wir uns auf den Weg machen, um unsere eigene Umwelt wahrzunehmen. In einem Austausch werden wir überlegen, wo eine "gute Nachricht" zu vernehmen war, wo heiliger Boden und das Feuer des Heiligen Geistes.
Im gemeinsamen Beten und Singen, im Hören auf Gottes Wort, in unseren Worten, werden wir in der Austauschrunde und in der abschließenden Eucharistiefeier vor Gott tragen, was uns bewegt und ihm zuhören, was er für eine Botschaft für uns hat und womit er uns stärkt, uns beschenkt und worum er uns bittet.
Termin
11. Mai 2011, 09:30 - 17:00 Uhr
Ort
Pfarrheim St. Gertrud, Essen - Mitte
Referent
Dr. Klaus Kleffner (Spiritual und Leiter des Exerzitienreferates)
In der Zusammenarbeit treten immer wieder Konflikte auf. Hier wird anhand praktischer Beispiele aus dem Alltag geübt, wie Multiplikatoren und Moderatoren konstruktiv mit Konflikten umgehen, diese bearbeiten können und das Klima in der Organisation dadurch fördern.
Inhalte:
Termin
6. April 2011, 9:00 - 17.00 Uhr
Ort
Kardinal Hengsbach Haus, Essen
Referentin
Michaela Leiber-Mestekemper (Wissenschaftl. Institut für Beratung und Kommunikation, Paderborn)
Projektbezogene Arbeit ist zum unverzichtbaren Element in der sozialen Arbeit geworden. Komplexe und innovative Aufgaben können effektiver angegangen werden, zielorientiertes Arbeiten wird gefördert, Teambildung kann sich weiter entwickeln.
Das Projektmanagement bietet die methodische Grundlage, um komplexe bzw. übergreifende Aufgaben rationell anzugehen, durchzuführen und zu einem guten Abschluss zu bringen. Dass so manche Projekte scheitern, weil – bei allem Engagement der Verantwortlichen – grundlegende Basistools der Projektarbeit wie Zieldefinition, Projektstruktur oder Verlaufskontrolle nicht genügend berücksichtigt werden. In diesem Seminar werden methodische Grundlagen des Projektmanagement aufgezeigt. Dazu gehören u.a.
Ergänzend zu den theoretischen Aspekten werden praktische Methoden und Instrumente für die Projektleitung vorgestellt, um ein Projekt erfolgreich durchführen zu können.
Dieses Seminarangebot richtet sich schwerpunktmäßig an verschiedene Gruppen von Mitarbeiter/-innen der Jugendberufshilfe, aber auch an alle, die in ihren beruflichen Tätigkeiten mit dem Management von Projekten zu tun haben bzw. Projektarbeit in ihre Arbeit integrieren möchten.
Termin
01. März 2011, 09:00 - 17:00 Uhr
Ort
Kardinal Hengsbach Haus, Essen
Referent
Walter Schäfer (Schäfer Sozial Consulting, Oberhausen)
Die Gesprächsleitungen und damit die Gestaltung von Kommunikationsprozessen in Gruppen, in Form von Besprechungen, Sitzungen und Kooperationsgesprächen gehört zu den zentralen Aufgaben hauptberuflicher Fachkräfte. Um diese effektiv und effizient zu gestalten, bedarf es einer guten Vorbereitung und Steuerung des Prozesses im Blick auf die jeweiligen Themen, die Gruppenmitglieder und die Zeit. Dabei kommt der Gesprächsleitung u.a. die Aufgaben zu, für die Klarheit von Besprechungs- und Verhandlungszielen zu sorgen, die Beteiligung an Diskussionen und Entscheidungen zu fördern sowie die individuellen Fähigkeiten der Sitzungsmitglieder zu nutzen und zu fördern. Es gilt zu verhindern, dass Sitzungen als Arena persönlicher Auseinandersetzungen genutzt werden und stattdessen auf konkrete, realisierbare Ergebnisse und Vereinbarungen hinzusteuern.
Inhalte
:
Termin
11. Februar 2011
Ort
LüttringHaus, Essen
Referentin
Dr. Maria Lüttringhaus
Umbrüche im Arbeitsfeld, fehlende Sicherheiten, wechselnde Arbeitsgebiete als Einzelkämpfer, vielfältige Erwartungen der Gruppierungen in den Gemeinden, häufige Termine an Abenden und Wochenende etc.
Viele Mitarbeiter/innen in der Jugendpastoral fragen sich angesichts der Herausforderungen, wie man ein solch bewegtes Arbeitsfeld überhaupt mit dem eigenen Privatleben, mit den Interessen von Familie, Freunden und eigener Freizeit in Übereinstimmung bringen kann. Um diese Herausforderung zu meistern, hilft nur ein gezielter Blick auf sich selbst. Im Mittelpunkt stehen die individuellen Potentiale, sich zwischen den eigenen Erwartungen und den äußeren Anforderungen bestmöglich entwickeln und entfalten zu können. Dabei versteht sich Work-Life-Balance nicht als temporäre Maßnahme, sondern als ein grundlegender Prozess.
Das Seminar unterstützt dabei die individuellen Standortbestimmungen vorzunehmen, die wichtigsten Lebensbereiche näher zu betrachten und Prinzipien für ein ausgewogenes Leben zu erkennen und (neue) Ausgleichs- und Entspannungsmöglichkeiten zu entdecken.
Termin
25. Januar 2011, 09.00 - 17.00 Uhr
Ort
Kardinal-Hengsbach-Haus, Essen-Werden
Referent
Walter Schäfer (Schäfer Sozial Consulting, Oberhausen)
Im Praktikum lernen Studierende/Auszubildende ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in der Praxis anzuwenden, in ihre berufliche Rolle hineinzuwachsen und eine professionelle Identität zu entwickeln. Diese Ausbildungsphase wird von einer erfahrenen Fachkraft begleitet, die den Lernprozess zielgerichtet anleitet. Dazu gehört neben einer entsprechenden Beauftragung mit Zeitressourcen besondere Fähigkeiten zur Gestaltung von Lernprozessen, zur beratenden Gesprächsführung, zur didaktisch-methodischen Reflexion und zur Vermittlung von institutionellen und persönlichen Rahmenbedingungen.
Die Fortbildung ermöglicht den Teilnehmern die Auftrags- und Rollenklärung in der Anleitungsfunktion, vermittelt Handwerkszeug für die Gestaltung von Lernprozessen, gibt Handlungssicherheit im Umgang mit Konflikten und reflektiert die eigene berufliche Praxis.
Diese Fortbildung richtet sich an hauptberufliche Fachkräfte der Jugendarbeit, die Erfahrungen mit Praktikanten in der pädagogischen Ausbildung haben.
Termine
17.- 18. Mai / 30. Juni / 5. - 6. Juni 2011
Orte
Haltern / Essen / Münster
Kosten
150 €
Leitung
Beate Willenbrink / Michael Grundhoff / Rolf Preiss-Kirtz
Vertiefende Deeskalations- und Anti-Gewalt-Strategien sind die Inhalte dieses Werkstatttages.
Das Erkennen und der Umgang von ungewollten Eskalationsprozessen sind weitere Schwerpunkte, um einen respektvollen und authentischen Umgang in der pädagogischen Praxis im Jugendhaus zu finden. Das eigene Training und die persönliche Erfahrung im Einsatz deeskalierender Methoden bilden den Fokus dieser Fortbildung. Dieses Training für pro-soziales Verhalten kann sowohl als Einstieg als auch als vertiefendes Modul genutzt werden.
Termin
6. Juni 2011, 10:00 -17:00 Uhr
Ort
Haus Altenberg
Referent
Ulrich Krämer (Krämer Training Köln)
Die Räume in der (Offenen) Kinder- und Jugendarbeit sind immer Lebensraum von Kindern und Jugendlichen. Sie sollten daher gestalterisch offen sein und unterschiedliche Interpretationen und Nutzungsarten erlauben. Von der Beschaffenheit der Räumlichkeiten ist es abhängig, wie die Fachkräfte und die Besucherinnen und Besucher die Räumlichkeiten als ein Angebot, als ein Medium verstehen, in denen die Kinder und Jugendliche ihr individuelles und soziales Selbstverständnis entwickeln können. Wie lassen sich aber Räume schaffen, die auf vielfältige Art in Besitz genommen werden können?
Ziel des Studientages ist es, die Raumkonzeptionen in der (Offenen) Kinder- und Jugendarbeit auf die Erfahrbarkeit von Erlebnisräumen für Kinder und Jugendliche zu erweitern. Die Teilnehmer des Studientages sollen für die Themen "Ästhetik und Raum" sensibilisiert werden. Anhand unterschiedlicher Praxisbeispiele will der Studientag Anregungen für die Raumgestaltung liefern, konkrete Möglichkeiten der Partizipation vorstellen und phantasievolle Vorschläge für kostengünstige Lösungen darstellen.
Termin
27. Juni 2011
Ort
Liudgerhaus, Münster
Referent
Manuel Hetzinger / Innenarchtektin
Rolf Preiss-Kirtz
Referent für Fortbildung und Praxisberatung
Dezernat Pastoral - Bischöfliches Jugendamt
Telefon: (0201) 2204-244
Telefax: (0201) 2204-612
Email: Rolf.Preiss-Kirtz(at)bistum-essen.de
Anmeldungen spätestens 4 Wochen vor der Veranstaltung an das
Beschöfliche Jugendamt
Frau Barbara Schulz
Zwölfling 16
45127 Essen
Telefon: (0201) 2204-269
Telefax: (0201) 2204-612
oder per Mail an:
Email: Barbara.Schulz(at)bistum-essen.de